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Walter Temmer realisiert Österreichs größten Büro- und Garagenpark in Leibnitz

5.Okt 2022
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Walter Temmer realisiert Österreichs größten Büro- und Garagenpark in Leibnitz

5.Okt 2022
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Direkt neben der Autobahnauf- und Autobahnabfahrt Leibnitz sticht es aus der Landschaft. Das bis dato größte Büro- und Garagenprojekt Österreichs, mit 237 nagelneuen Miet-Garagen und 37 nagelneuen Miet-Büros. Im Interview verrät uns Walter Temmer, warum Selfstorage zurzeit so im Trend ist und warum seine Lagerflächen die Konkurrenz in den Schatten stellen.

Garagenpark Leibnitz mieten

immobilien.com: Herr Temmer, In den letzten Jahren werden sogenannte „Selfstorage“ Projekte, wie es auch der Garagenpark in Gralla einer ist, bei Konsumenten immer beliebter. Was hat Sie dazu bewogen, selbst so ein Projekt zu starten?

Walter Temmer: Corona ist zwar nicht der einzige, aber sicher der entscheidende Faktor, der zur Popularität von Selfstorage Projekten geführt hat, denn Menschen verbringen mehr Zeit zuhause als je zuvor, wodurch sie auch mehr Platz in ihrem Eigenheim brauchen, und da stört es natürlich, wenn ganze Zimmer voller Ramsch sind und teilweise oder ganz ungenutzt bleiben. Ein weiter Grund ist, dass in den letzten 10 Jahren Wohnungen mit immer kleineren Kellerabteilen oder teilweise ganz ohne Abstellflächen gebaut werden, einfach weil es so billiger ist, und das fällt natürlich auf die Mieter zurück, denen dann der Stauraum für ihre Sachen fehlt. Diese Möglichkeit, ihren Krempel zu verstauen, geben wir den Menschen wieder zurück.

immobilien.com: Was genau kann man bei Ihrem Garagenpark in Gralla mieten?

Walter Temmer: Wir vermieten Lagerflächen ab 6×3 Metern. Das ist das Standardmaß für eine Garage. Bedeutet, man kann bequem sein Auto in diese Lagerflächen stellen. Erfahrungsgemäß lagern jedoch nur 15-20% ihr Auto ein, der Rest lagert alte Bücher, Gartenmöbel, alte Kleidung, Sportausrüstung, Motorräder, Fahrräder und vieles mehr ein. Unternehmer können auch perfekt ihre Güter oder Arbeits-Equipment dort zwischen- oder einlagern.

immobilien.com: Warum sollte ich genau bei Ihnen eine Garage mieten? Es gibt bereits einige Anbieter, auch in der Region.

Unser Produkt hebt sich signifikant ab, indem unsere Lagerflächen aus Stahlbeton gebaut wurden und keine klassischen Container sind, in denen es im Sommer stark aufheizt und im Winter stark abkühlt, wodurch gelagerte Gegenstände kaputt gehen können. Ich habe schon viele Horrorgeschichten gehört, wie es zu Schimmel in Containern kam, was bei unseren Stahlbetonbauten nicht leicht möglich ist. Ein weiterer Punkt, warum man bei uns mieten sollte, ist die hervorragende Anbindung. Das Grundstück grenzt direkt an die Autobahn an und befindet sich wenige Meter von der Autobahnauf- und -abfahrt Leibnitz entfernt. Wer zum Beispiel auf Ski- oder Radurlaub fährt, muss keinen Umweg machen, um seine gelagerten Sportartikel zu holen, das ist natürlich ein Traum.

Garagen mieten Österreich

immobilien.com: Auf den Dächern des Projekts erkennt man Photovoltaikanlagen, ist dieses Projekt also neben Österreichs größtem Büro- und Garagenprojekt auch das nachhaltigste?

Aus diesen Photovoltaikanlagen wird nachhaltiger Strom für unsere Mieter gewonnen. Viele andere Selfstorage-Hersteller scheuen vor so einer Investition, aber langfristig spart es Geld und außerdem tun wir der Umwelt etwas Gutes.

immobilien.com: Neben den 237 Garagen befinden sich auch noch 37 Büros auf dem Gelände. In gleicher Größe wie die Lagerflächen. Das ist außergewöhnlich. Wie kam es zu der Entscheidung?

Wir haben uns speziell auf Personen konzentriert, die auf der Suche nach eher günstigen Büros sind. Da fallen mir zum Beispiel Start-Ups ein oder frische Einzelunternehmer, die nach ihrem ersten Büro suchen. Und natürlich auch Unternehmen, denen einfach der Platz ausgeht. Unsere Büros haben eine Größe von 6×3 Metern und können wir deswegen bereits ab 215€ exkl. Betriebskosten pro Monat anbieten. Alle Büros sind außerdem mit Klimaanlagen ausgestattet, die im Sommer kühlen und im Winter heizen – natürlich werden auch diese über die Photovoltaik-Anlage betrieben. Wir bieten die Büros in drei Ausführungen an. Einmal ohne Einrichtung, einmal mit Möblierung für eine Person und einmal mit Möblierung für zwei Personen pro Büro. Das ist natürlich ein riesiger Vorteil und erspart einiges an Zeit und Kopfschmerzen, wenn man nicht selbst nach passender Möblierung suchen möchte.

immobilien.com: Was Mietern eines Büros ebenfalls Kopfschmerzen erspart, ist die bereits angesprochene Lage der Büros, richtig?

Das Projekt befindet sich direkt neben der Autobahnauf- und -abfahrt Leibnitz, was natürlich für Branchen, in denen eine gute Anbindung wichtig ist, einen wahnsinnigen Pluspunkt darstellt, aber auch Einkaufszentren und der Obi Markt Gralla sind in unmittelbarer Nähe, was zum Beispiel für Handwerker ein großer Vorteil ist.

immobilien.com: Die Büros befinden sich ja auf dem gleichen Gelände wie die Garagen. Kann ich als Mieter eines Büros eine Garage dazu mieten?

Sie können auch zwanzig Garagen dazu mieten! Das ist natürlich ein weiterer riesiger Vorteil. Man kann zum Abstellen des Autos bequem eine Garage anmieten, sodass das Fahrzeug immer vor Regen, Eis und Schnee geschützt ist, während man sich im Büro aufhält. Und, wenn einem das Büro zu klein wird, kann man einfach noch weitere Garagen dazu mieten, um sie als Lagerflächen zu nutzen. Mit 237 Garagen findet hier jeder etwas Passendes. Einer Expansion steht also in unserem Büro- und Garagenpark Gralla nichts im Wege.

Wenn Sie auch auf der Suche nach einer Lagerfläche oder einem Büro sind, dann besuchen Sie garagen-leibnitz.at oder buero-leibnitz.at für weitere Infos.

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Die besten Jobs in Leibnitz – Deswegen ist Partl Bau ganz vorne dabei.

3.Okt 2022
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Die besten Jobs in Leibnitz – Deswegen ist Partl Bau ganz vorne dabei.

3.Okt 2022
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Der Bezirk Leibnitz ist einer der wenigen Bezirke in der Steiermark, die einen Bevölkerungszuwachs erleben. Daher boomt auch die Immobilienbranche in der Region. Partl Bau hat das genutzt und sich als eines der größten Bauunternehmen in der Region etabliert. Unter anderem ist das Unternehmen auch für seine attraktiven Arbeitsplätze bekannt. immobilien.com hat recherchiert.

Das in Vogau ansässige Bauunternehmen Partl Bau zählt mit fast 300 MitarbeiterInnen zu den größten Arbeitgebern in der Region. Seitdem das Unternehmen als Generalunternehmen auftritt, es Projekte also nicht nur baut, sondern auch hausintern plant, entstehen weitere Arbeitsplätze. Auch abseits von der Baustelle. Damit so viele MitarbeiterInnen zufrieden und produktiv zusammenarbeiten können, braucht es eine hohe Arbeitsmoral. Geschäftsführer Ing. Alexander Partl erzählt uns von seinen drei wichtigsten Punkten für einen tollen Arbeitsplatz: Geregelte Arbeitszeiten, einen sicheren Arbeitsplatz und eine pünktliche Entlohnung.

Jobs in Leibnitz? Mit Kollektivvertrag zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit

Dank eines Jahresumsatzes von knapp 50 Millionen Euro dürfte eine pünktliche Entlohnung gesichert sein. Aber nicht nur das. Im Interview erzählt uns Ing. Partl stolz von einem Vorteil, den ein Job bei Partl Bau und die Baubranche im Allgemeinen haben: Ein guter Kollektivvertrag. Kaum jemand verdiene unter 2.000€ netto, im Büro gäbe es überhaupt niemanden, der unter 2.000€ netto verdient. Fleißige Mitarbeiter verdienen sogar ein Vielfaches davon. Außerdem gäbe es Prämien für HilfsarbeiterInnen bis hin zu allen PlanerInnen.

Fairness und Ehrlichkeit wird groß geschrieben

Eine Mitarbeiterin, die schon lange im Büro angestellt ist erzählt, wie Partl so erfolgreich werden konnte. Zmugg Dagmar hat das Unternehmen vom kleinen Maurerunternehmen zur heutigen renommierten Baufirmen aufsteigen sehen. Das Unternehmen trete mit Zuverlässigkeit, Fairness und Ehrlichkeit an all seine MitarbeiterInnen heran.

Sie spricht auch von den vielen Aufstiegsmöglichkeiten bei Partl Bau. Frau Zmugg hat mit 17 als Schulabgängerin bei Partl Bau begonnen, heute ist sie für die komplette Buchhaltungsabteilung der Partl Gruppe verantwortlich. Auch Ing. Markus Suppan ist als einfacher Lehrling eingestiegen, heute ist er als Geschäftsführer tätig und ist uns im Interview gegenüber gesessen. Dabei hat er uns ebenfalls von den Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen berichtet und dass bei Partl Bau die verrichtete Arbeit stets wertgeschätzt wird.

Die Geschäftsführung sitzt alle 2-4 Wochen zusammen und sieht sich an, wer gute Arbeit geleistet hat. Die Leistung der MitarbeiterInnen wird laut Ing. Suppan ständig evaluiert und wenn die Leistung stimmt, wird der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin automatisch aufgestuft und besser entlohnt, ohne in der Chefetage nach einer Gehaltserhöhung betteln zu müssen. Dass solche Prozesse die Moral nach oben treiben, ist selbsterklärend.

So kommen bei Betriebsfeiern vor allem junge MitarbeiterInnen zu den Geschäftsführern und bedanken sich, Teil des Teams zu sein, weil das Unternehmen in der Region einen guten Ruf hat. Auch wenn MitarbeiterInnen Probleme haben, wird so gut es geht geholfen. Geschäftsführer Ing. Suppan erzählt, dass durch die Preissteigerung aktuell viele MitarbeiterInnen kommen und um einen Vorschuss oder andere Dinge bitten. So war beispielsweise ein Kind einer Mitarbeiterin krank, da wurde dann selbstverständlich ausgeholfen.

Mitarbeiterbedürfnisse werden ernst genommen

Neben guten Entlohnungen und Aufstiegsmöglichkeiten wird bei Partl Bau auch auf Vertrauen und Autonomie gesetzt. Etwas, das Jobsuchende in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist, wenn es um einen neuen Arbeitsplatz und die Suche danach geht. MitarbeiterInnen erhalten ihre eigenen Aufgabenbereiche und werden vor allem dort eingesetzt, wo sie sich wohl fühlen und ihr Potenzial voll ausschöpfen können.

Wenn ein Mitarbeiter zum Beispiel den Wunsch äußert, er möchte lieber im Tiefbau als im Fassadenbau arbeiten, dann schaut die Geschäftsführung, dass der Mitarbeiter auch dort eingesetzt wird, sagte uns Ing. Suppan. Denn am meisten Leistung bringe jeder Mitarbeiter, wenn man seine besonderen Fähigkeiten fördere. Christopher Rothmann ist so ein Mitarbeiter, der als Lehrling ins Unternehmen eingestiegen ist und durch seine offene und kommunikative Art jetzt Leiter eines ganzen Teams innerhalb des Unternehmens ist.

In seinen 18 Jahren bei Partl Bau durfte er auch große Projekte im Alleingang als Polier meistern. Wie zum Beispiel ENW Mühlriegel, mit 134 Wohnungen. Derzeit expandiert das Unternehmen erneut und schreibt aktiv Jobs in Leibnitz aus. Auf die Frage, was für eine Rolle die MitarbeiterInnen beim Erfolg von Partl Bau spielen, bekamen wir die Antwort: “Wir können uns den besten Bagger kaufen, aber ohne zufriedene Mitarbeiter fährt er nicht richtig.“

Wenn du auf der Suche nach einem Job in Leibnitz bist, dann besuche https://www.partl.com/jobs für weitere Infos.

BautechnikerIn gesucht (m/w/d)

BuchhalterIn gesucht (m/w/d)

SekretärIn gesucht (m/w/d)

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Lohnen sich Photovoltaikanlagen für Bauprojekte als Investor?

18.Sep 2022
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Lohnen sich Photovoltaikanlagen für Bauprojekte als Investor?

18.Sep 2022
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Selbst einen Beitrag für den Klimaschutz leisten, eine nachhaltige Energiegewinnung fördern und dabei noch Renditen erzielen? Das klingt doch fast zu schön, um wahr zu sein. Aber Photovoltaikanlagen versprechen genau das.


Gerade deswegen macht es als Investor Sinn, diesen Gedanken für eigene Bauprojekte einmal weiterzuführen. Photovoltaikanlagen können natürlich eine Rendite erzielen. Sonst wären sie nicht so nachgefragt. Dennoch kann eine solche Investition, natürlich wie jede andere Kapitalanlage, auch Risiken mit sich bringen.

Sonnenschein immer mit einplanen

Photovoltaikanlagen sind nichts anderes als Stromgeneratoren, die einen Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umwandeln. Das bedeutet, es braucht die Sonne, damit sie Strom erzeugen können. Im Umkehrschluss heißt das, dass man bereits vor der Investition bedenken muss, dass die Sonne die Solarpanels erreichen muss.


Bei Neubauprojekten sollte das in der Planungsphase bedacht werden. Im Schatten wird kein Strom erzeugt. Gleiches gilt auch für die gängigen Wetterbedingungen vor Ort. Ist es dort etwas stärker bewölkt als anderswo, wird hier weniger Strom erzeugt. Reicht der Standort dann noch, um einen Gewinn daraus zu ziehen?


Mit Solarstrom Einnahmen erzielen


Wie lässt sich mit einer Photovoltaik jetzt eigentlich Geld verdienen? Auf den ersten Blick natürlich nur, indem Strom erzeugt und diesen auch verkauft. Da die meiste Sonne aufDächer oder Freiflächen scheint, macht es hier am ehesten Sinn, über ein Bauprojekt nachzudenken. Das Eigenheim oder einen Neubau ausrüsten, vielleicht sogar ein Solarkraftwerk bauen. Je nach Größe der Anlage können die Investitionskosten weit auseinander gehen.

Hat man sich schließlich als Investor für eines dieser Projekte entschieden, so kann man die erzeugte Energie in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine feste Vergütung dafür über 20 Jahre Laufzeit gesetzlich garantiert.

Wie hoch die angebotene Vergütung ist, lässt sich auf der Website der Bundesnetzagentur einsehen. Die garantierte Einspeisevergütung ist seit dem Jahr 2012 gesunken. Das muss allerdings nicht unbedingt einen großen Einfluss auf die Rendite einer neu gebauten Photovoltaikanlage haben. Die Preise für Photovoltaikanlagen sind im selben Zeitraum gesunken, während die Leistung gestiegen ist.

Rendite durch Eigenverbrauch

Es gibt neben dem Verkauf des Stroms noch eine zweite Möglichkeit, eine Rendite zu erzielen. Warum die erzeugte Energie nicht selbst nutzen? Der Strom aus dem öffentlichen Netz ist weitaus teurer, als wenn man die Investitions- und Betriebskosten der Anlage über einen längeren Zeitraum damit vergleicht. Bereits nach 10-15 Jahren kann sich eine Photovoltaikanlage so rechnen. Ihre Lebensdauer beträgt im Schnitt 30-40 Jahre.

Erzeugt die Photovoltaikanlage zu wenig Energie, so muss man dennoch gelegentlich auf das öffentliche Netz zurückgreifen. Aber auch hier gibt es Abhilfe, denn es gibt Energiespeicher. So kann man sich vielleicht ganz unabhängig vom öffentlichen Stromnetz machen. Das ist gerade bei steigenden Energiepreisen ein gewaltiger Vorteil. Die Rendite wird dann mit Blick auf die Opportunitätskosten deutlich erhöht.

Wie die Photovoltaikanlage finanzieren?

Was man jedoch nicht aus dem Blickfeld verlieren sollte, ist die Finanzierung eines solchen Projekts. Wer für diese Investition einen Kredit aufnimmt, muss den Zins vor dem Baubeginn bei der potentiellen Rendite einplanen.

Zum Vergleich: Stiftung Warentest hat im Jahr 2021 ermittelt, dass Renditen von 2,8% bis 4,7% im Jahr möglich seien. Liegt der Kreditzins darüber, kann man nur noch über den Eigenverbrauch einen Vorteil aus der Photovoltaikanlage ziehen. Zumindest, bis der Kredit zurückgezahlt ist. In diesem Fall dauert es länger, bis sich die Anlage wirklich rechnet.

Im Januar 2022 ging man davon aus, dass ein Einfamilienhaus mit etwa 6.400€ bis 13.300€ netto an einmaligen Anschaffungskosten rechnen muss. Dazu kommen noch einmal 500€ bis 1.000€ für den Netzanschlusszähler. Den kann man aber etwa auch für 30€ im Monat mieten. Weitere Betriebskosten, z.B. für Wartung, können stets anfallen.

Mieterstromzuschlag: Attraktiv für Vermieter und Mieter

Eine weitere Möglichkeit, eine Rendite bei einem Bauprojekt zu erzielen, ist, indem man in das Gebäude selbst investiert. Das kann etwa ein Neubau inklusive Photovoltaikanlage sein, dessen (Wohn-)Fläche man vermieten möchte.

Der Investor verkauft seinen Strom über den lokalen Stromanbieter wieder direkt an seine Mieter. Laut dem EEG erhalten beide Seiten dann einen Mieterstromzuschlag. Es entsteht eine Situation, von der alle profitieren: Der Vermieter erhält mehr Geld für seinen Strom, seine Mieter zahlen weniger als für Strom aus dem öffentlichen Netz.

Gefahren für die Kapitalanlage

Eine Rendite ist dennoch niemals garantiert, denn auch eine Photovoltaikanlage bringt viele Risiken mit sich. Im schlimmsten Fall könnten spontane (Wartungs-)Kosten oder gar ein Totalausfall entstehen. Prognostizierte Renditen sind dadurch gefährdet oder könnenVerluste nach sich ziehen. Aber es gibt noch weitere Risiken:

● Fehler bei der Planung oder eine unfachmännische Installation
● Günstige Technik mit schlechter Qualität
● Beeinflussung der Stromerzeugung durch die Wetterverhältnisse
● Änderungen im EEG mit weniger Vergütung (Grund z.B.: Lokale Stromanbieter
können die garantierten Preise nicht mehr tragen.)
● Evtl. werden spezielle Schadenfälle nicht durch eine Versicherung abgedeckt
● Gebäudeflächen mit Photovoltaikanlagen liegen plötzlich im Schatten (z.B. wenn in
direkter Nähe ein hoher Neubau entsteht)

Steigende Nachfrage bei Photovoltaik

Das sind die Risiken, die Investoren bei ihren Bauprojekten einplanen sollten, damit sich diese Kapitalanlage lohnt. Dass es sich aber lohnen kann, zeigt die weltweit jährlich steigende Nachfrage und damit die Verbreitung der Photovoltaikanlagen. Bereits in Deutschland werden so etwa 9,1% der Bruttostromverbrauchs (Stand: 2021) gedeckt.

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Vermietung vs. Verkauf

8.Sep 2022
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Vermietung vs. Verkauf

8.Sep 2022
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Für welchen Investor sich was besser eignet

Die eigene Immobilie vermieten oder verkaufen? Wenn du eine Immobilie besitzt, die du nicht selbst verwendest, wirst du dir diese Frage sicherlich schon gestellt haben. Möglicherweise möchtest du auch in Zeiten hoher Inflation in eine Immobilie investieren. Dann behalten und vermieten oder wieder verkaufen, sobald es mit der Wirtschaft bergauf geht?

Immobilien als Geldanlage

Fest steht, Immobilien können eine sichere Wertanlage während einer Inflation sein. Genau wie alles andere teurer wird, steigen auch Grundstücke, Wohnungen und Häuser im Preis. Möglicherweise lässt sich eine Wirtschaftskrise damit ein wenig überbrücken. Dennoch kann es selbst jetzt immer noch sinnvoll sein, die Immobilie für gutes Geld abzustoßen.

Woher stammt die Immobilie?

Zunächst stellt sich die Frage, woher stammt eigentlich die Immobilie? Hast du sie frisch gekauft oder geschenkt bekommen? Vielleicht stammt das Gebäude ja auch aus einer Scheidung oder du hast es geerbt? Und wie lange ist das Haus in deinem Besitz? Bei weniger als zehn Jahren fällt nämlich noch eine “Spekulationssteuer” beim Verkauf an.

Musst du Geld reinstecken?

All dies sind Faktoren, die sich auf die Entscheidung auswirken können. Wichtig für oder gegen eine Vermietung und für den Verkauf ist die Rendite. Geerbte Häuser befinden sich zum Beispiel oft in einem älteren Zustand. Je nach Schwere der Abnutzungserscheinungen muss zunächst erst einmal Geld reingesteckt werden.

Wirst du das nicht tun, kann der Verkaufspreis aufgrund des akuten Zustandes davon extrem beeinflusst werden. Möglicherweise macht hier dann eine Vermietung mehr als ein Verkauf Sinn, obwohl die Miete durch Beschädigungen ebenfalls gedrückt wird.

Das Haus auf dem Dorf

Wie viel Geld rumkommen kann, kommt natürlich auch auf die Lage der Immobilie an. Steht das Haus in einem abgelegenen Vorort, so wirst du selbst bei einem großen Grundstück nicht viel Geld bekommen. Und auch Mieter werden schwer zu finden sein, da es die Menschen in die Stadt zieht.

Doch da das Haus hier vermutlich an Wert verliert, wenn es ungenutzt und ungepflegt immer weiter verfällt, solltest du besser sehen, dass du es selbst zu einem günstigeren Preis los wirst.

Die Wohnfläche in der Stadt

In der Stadt sieht das schon wieder ganz anders aus. Eine Wohnung im Zentrum kann bereits mehr Wert sein als eine Villa auf dem Land. Hast du eine Immobilie in der Top-Wohnlage der Stadt, dann hast du ebenfalls einen Sechser im Lotto gezogen.

Immobilien wie diese solltest du besser nicht verkaufen. Gerade in den Zeiten der Inflation nicht. Hier solltest du lieber etwas Geld in die Hand nehmen und in die Renovierung investieren, sollte dies notwendig sein. Lagen wie diese versprechen hohe Mietrenditen und sind zugleich eine Wertanlage, die vor der Inflation schützt.

Vom Verkauf stärker profitieren

Es kann aber auch Sinn machen, eine Immobilie in Toplage zu verkaufen. Vielleicht brauchst du das Geld, um eigene Schulden abzubauen. Dann lieber weg mit den Krediten, als teure Zinsen zu bezahlen.

Der Verkauf kann sich aber auch lohnen, wenn du das Geld weiter investierst. Auf dem Konto liegend erzielt das Geld für dich keinen Gewinn. Doch gerade in Zeiten mit niedrigen Zinsen und hoher Inflation ist eine Investition nicht ohne Risiko. Unternehmensanteile und Aktien könnten solch eine Anlage sein.

Vorsicht bei der Mieterwahl

Eine Vermietung kann aber auch ein Wagnis darstellen. Was du brauchst, ist ein seriöser Mieter. Einer, der die Immobilie verkommen lässt oder, noch schlimmer, ein Mietnomade, kann dich viel Geld kosten.

Eventuell hast du auch einen Mieter, der seine Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlt oder sich sogar weigert. Zum Beispiel, wenn er sich die Wohnung und seinen Lebensstandard gar nicht leisten kann und trotzdem bei dir eingezogen ist.

Nach deutschem Recht kannst du ihn aber nicht so einfach von heute auf morgen rauswerfen und dir einen neuen Untermieter suchen. Versuchst du ihn rauszuwerfen, kann das ein langer, stressiger Prozess bis hin vor Gericht werden.

Also, verkaufen oder vermieten?

Was ist also nun die beste Entscheidung? Verkaufen oder Vermieten? Hier kommt aus wirtschaftlicher Sicht wieder das magische Wort “Rendite” ins Spiel. Wie holst du das meiste Geld aus deiner Immobilie heraus?

Zunächst stellt sich immer die Frage, wie viel du für die Instandsetzung investieren müsstest. Dann solltest du abwägen, wie sich der Wert deiner Immobilie entwickeln wird. Steigt er langsamer als die Inflationsrate, verlierst du sogar Geld bzw. Kaufkraft. Kann eine zusätzliche Vermietung das vielleicht ausgleichen? Dann macht es natürlich Sinn, die Immobilie zu behalten. Aber du solltest auch abschätzen, womit du eine bessere Rendite machst.

Kommt mehr Geld bei einer Investition rum als durch die Vermietung, ist ein Verkauf vielleicht die bessere Option. So oder so, du solltest immer das meiste für dich rausholen!

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Diese Wohnungsgrößen sind bei Mietern am beliebtesten

5.Sep 2022
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Diese Wohnungsgrößen sind bei Mietern am beliebtesten

5.Sep 2022
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Wenn die Immobilie bereits steht, dann wird sich schwerlich an der Wohnungsgröße etwas nachträglich verändern lassen. Wer nun aber doch darüber nachdenkt, in ein Neubauprojekt oder eine Gebäudesanierung/-ausbau zu investieren, wird sich auch die Frage gestellt haben: Welche Wohnfläche lässt sich später am besten vermieten?

Natürlich kann man das nicht ganz so einfach pauschalisieren, denn jeder Standort ist anders. Auch die Bedürfnisse der Mieter sind anders. Ein allein lebender Berufseinsteiger wird deutlich weniger Platz benötigen als eine Familie mit vier Kindern. Dennoch sollte bereits bei der Projektplanung eine Zielgruppe definiert werden, die dort später wohnen soll.

Hohe Mieten steigern Nachfrage nach kleinen Wohnungen

Gerade in Großstädten wie etwa München sind die Mietpreise besonders hoch. Als Vermieter wirken die hohen Einnahmen zwar verlockend, doch darf man zugleich auch nicht die zusätzliche Kosten im Vergleich zu anderen Standorten aus dem Blickfeld verlieren. 

Hohe Preise steigern die Nachfrage nach kleineren Wohnungen. In München ist im Schnitt etwa eine Zweizimmerwohnung nachgefragt, die im Mittel 45 m² Wohnfläche bietet. Das bei einer Kaltmiete von über 650 Euro.

Vergleicht man etwa Stuttgart damit, sieht das schon wieder anders aus. Dort wird bereits im Durchschnitt nach Mietwohnungen gesucht, die 2,5 Zimmer beinhalten und 55 m² zum Wohnen bieten. Trotz mehr Wohnfläche liegt die Kaltmiete dennoch deutlich unter dem Niveau von München.

Mieter gesucht!

Wie groß die Wohnung allerdings sein muss, hängt nicht nur vom Angebot ab, sondern insbesondere nach der Nachfrage – der Nachfrage nach passenden Mietern! Als Investor sieht man sich mit der Problemstellung konfrontiert, welche Mieter-Kategorie in die Wohnung einziehen soll. Große Wohnungen möchten gerne von Besserverdienenden bewohnt werden, kleinere Wohnungen eignen sich eher für Geringverdienende und vor allem alleinlebende Personen.

Bevor man also mit dem Projekt beginnt, muss man sich als Projektleiter die Frage stellen: Habe ich vor Ort eher ein großes Angebot an Besserverdienenden oder eher potentielle Mieter, die eher eine kleinere Wohnung bevorzugen? 

Diese Frage stellt sich insbesondere beim Neubau. Lieber eine große Wohnung mit 90 m² oder zwei kleine Räumlichkeiten mit jeweils 45 m²? Beides hat seine Vor- und Nachteile. Nachgefragt sind natürlich immer besser verdienende Mieter, die zuverlässig ihr Geld bezahlen. Sind vor Ort aber eher Mangelware und es gibt z.B. mehr Studenten, so können auch zwei kleinere Wohnungen mehr Rendite versprechen. 

Daher kommt es bei der Wohnungsgröße immer darauf an, welche Klientel man bedienen will. Folgende Wohnungsgrößen sind bei bestimmten Zielgruppen (ortsunabhängig) besonders gefragt:

  • Alleinstehende: Ein- bis zwei Zimmer, ca. 40-80 m² 
  • Zweipersonenhaushalt: Mehrzimmerwohnung, +/- 80 m² 
  • Kleinfamilien: Mehrzimmerwohnung, +/- 80 m² + 12-14 m²  je Kind
  • Rentnerpaare: Mehrzimmerwohnung, 60-80 m² 

Geschätzte Mieter sind bei Vermietern vor allem Beamte, Rentner und besserverdienende, kinderlose Paare. Arbeitslose und Geringverdiener sind nicht so beliebt.

Welche Wohnungsgröße ist am beliebtesten?

Laut dem Statistischen Bundesamt betrug die durchschnittliche Wohnungsgröße im Jahr 2018 rund 92 m², aufgeteilt auf genau 4,4 Räume. Diese Werte berufen sich auf das Mittel von insgesamt 43,1 Millionen Wohnungen. Etwa die Hälfte der Wohnungen befinden sich in Gebäuden mit drei oder mehr Parteien.

Deutschlandweit steigt die Wohnfläche je Einwohner rasant an. Mittlerweile liegt sie bei 47,7 m²/Person (2021). Im Jahr 2009 lag sie noch bei 42,5 m²/Person. Es muss jedoch beachtet werden, dass es sich hierbei um den durchschnittliche Wohnfläche aller Bundesbürger handelt. Hauseigentümer mit mehr Wohnfläche zählen also auch zu dieser Statistik. 

Doch welche Wohnungsgröße ist nun die beliebteste? Das Statistische Bundesamt hat dazu noch keine Angaben veröffentlicht. Allerdings hat ein Onlineportal im Jahr 2021 herausgefunden, dass die beliebteste Wohnungsgröße bei Mietern in Deutschland im Schnitt bei rund 60 m² liegt. Die nachgefragteste Behausung besitzt im Schnitt zwei Zimmer und kostet den Mieter rund 500 Euro Kaltmiete im Monat.

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Hohe Inflation: Jetzt in Immobilien investieren?

19.Aug 2022
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Hohe Inflation: Jetzt in Immobilien investieren?

19.Aug 2022
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Immobilien gelten als eine sichere Anlagemöglichkeit, gerade in Zeiten von starker Inflation. Doch lohnt es sich jetzt zu investieren? Wenn ja, in was für Immobilien sollte investiert werden? Neubauten oder Bestandsimmobilien? Eigentums- oder Mietwohnungen? Ein- oder Mehrfamilienhäuser?

Die Zahl der Investitionsmöglichkeiten ist groß. Das Angebot am Markt birgt hohe Renditen, aber auch genauso enorme Risiken. Bereits die Wahl des Standortes, das Alter einer Immobilie und deren Verwendung spielen dabei eine zentrale Rolle. Das gilt sowohl für private Investoren als auch für Unternehmer.

Energiekrise, Inflation und drohende Rezession

Der Ukraine Krieg, die Coronakrise aber auch die jahrelange “Null-Zins-Politik” der Europäischen Zentralbank (EZB) haben heute negative Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Die Folgen zeigen sich in einer extrem hohen Inflation, die es seit dem “Ölpreisschock” von 1973 in Deutschland nicht mehr gegeben hat.

Mit der hohen Inflation geht eine schwächelnde Konjunktur einher. Steigende Rohstoffpreise, explodierende Energiekosten und zunehmende Kreditzinsen bringen viele Privatpersonen und Unternehmer an ihre Belastungsgrenze.

Die Prognosen werden monatlich schlechter und immer weiter nach unten korrigiert, sodass die Wirtschaft dieses Jahr nahezu stagniert. Im schlimmsten Fall stehen Deutschland und Europa kurz vor einer Rezession. Renditen auf Finanzanlagen an Bank und Börse sehen zukünftig auch nicht gut aus. Sollte man also lieber in Immobilien investieren, um seine Vermögenswerte vor der Inflation zu retten?

In Neubau oder Bestandsimmobilie investieren? 

Fest steht eines: Das Investment in Immobilien ist auch heute nicht ganz ohne Risiko. Die “goldenen Jahre”, in denen die Immobilienpreise immer weiter stiegen, sind vorbei. Dennoch muss es nicht sinnlos sein, eigenes Kapital in Immobilien anzulegen. Es stellt sich zunächst die Frage: Neubau oder Bestandsimmobilie?

Gestiegene Baukosten und hohe Kreditzinsen lassen Neubauten für Unternehmer auf den ersten Eindruck eher uninteressant wirken. Doch im Häuserbau stecken mehr Chancen, als man zunächst erkennt. Steigende Energiepreise rücken energieeffiziente Bauprojekte in den Fokus potentieller Kunden.

Wer privat investieren möchte, muss schon etwas stärker nachrechnen, ob sich das für ihn lohnt. Sollte viel Eigenkapital vorhanden sein und nur ein kleiner Kredit aufgenommen werden müssen, kann sich ein Neubau schnell rentieren. Wenn die Energiekosten weiterhin nur die Richtung nach oben kennen, kann sich ein energieeffizienter Neubau deutlich schneller lohnen.

Muss jedoch ein höheres Darlehen für das private Bauprojekt aufgenommen werden, so gilt es, einen günstigen Geldgeber zu finden. Andernfalls kann es bei steigenden Zinsen und hoher Inflation sehr schwierig werden, das Vorhaben zu finanzieren. 

Dazu kommt, sollte man den Neubau nicht für sich selbst nutzen, das steigende Risiko einer Mieterinsolvenz bei schwächelnder Konjunktur. Auch Unternehmer sollten eine Mieterinsolvenz niemals aus den Augen verlieren!

Mit Bestandsimmobilie Geld verdienen

Neben dem Neubau steht noch der Kauf bereits bestehender Immobilien zur Auswahl. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Gebäude einen möglichst tadellosen Zustand aufweist. 

Jüngere Gebäude, die bereits eine positive Energiebilanz vorzeigen, sind recht teuer und eignen sich daher eher für eine Eigennutzung. Aus Sicht eines Unternehmers können ältere Immobilien sehr interessant werden.

Wenn bestehende Gebäude oder Wohnungen in Hinblick auf eine gute Energieeinsparung saniert werden, werden auch sie zum Kauf oder zur Miete sehr gefragt sein. Insbesondere, wenn diese Objekte in Innenstadtnähe liegen, kann bei einem niedrigen Kaufpreis eine bessere Rendite erzielt werden. Energieeffiziente Objekte erzielen im Vergleich zu anderen Immobilien hier bis zu 35% höhere Preise!

Die Sanierung und der zeitnahe Weiterverkauf ist allerdings ein Geschäftsmodell, das nur für Unternehmen und nicht für Privatanleger in Frage kommt. Wer mehr als fünf Objekte in drei Jahren verkauft, wird vom deutschen Finanzamt als Investor eingestuft. Außerdem sind bei jedem Verkauf Steuern zu zahlen, die erst nicht mehr fällig werden, sobald das Objekt zehn Jahre im Besitz der Privatperson ist. Für “private Kleinunternehmer” ist Sanierung und anschließender Verkauf also eher unrentabel.

Der Immobilienmarkt: Verkauf vs. Vermietung

Mit Hinblick auf unterschiedliche Marktanalysen sinken die Immobilienpreise derzeit. Das kann unter anderem daran liegen, dass die niedrigen Kreditzinsen der vergangenen Jahre die Preise am Immobilienmarkt künstlich hochgehalten haben. Mit steigenden Zinsen und der hohen Inflation sinken die Marktpreise für Immobilien wieder.

Aber auch hier macht es Sinn, Geld zu investieren. Eins ist nämlich trotzdem gleich geblieben – die Nachfrage! Die Nachfrage hat sich durch die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung lediglich verschoben. Während der Bedarf an Ein- oder Mehrfamilienhäusern zurückgeht, steigt das Interesse an Mietwohnungen. 

Ein gutes Beispiel bietet München. Die Nachfrage an Objekten zum Kauf ist hier im Sommer 2022 um 26% zurückgegangen, während das Angebot um 19% gestiegen ist. Bei Mietwohnungen ist dieses Beispiel komplett ins Gegenteil gekehrt. Immobilien, die zur Miete ausgeschrieben wurden, besaßen eine Steigerung der Nachfrage um 17%. Das Angebot für Mietobjekte hingegen ist leicht zurückgegangen.

Insgesamt liegt der Wohnungsbedarf an Neubauten in Deutschland bei über 300.000 Stück im Jahr. Doch auch hier kommt es wieder auf den Standort an, wo sie errichtet werden. Besonders in Großstädten wird dringend neue Wohnfläche benötigt, während der Bedarf in kleineren Städten Vororten eher zurückgeht. 

Der Kauf von Immobilien außerhalb der Großstädte lohnt sich wahrscheinlich als Investor nicht. Aber Privatpersonen können hier von günstigen Preisen profitieren, sofern sie das Objekt selbst nutzen. Mieter der gewünschten Zielgruppe zu finden, wird außerhalb der Großstädte eher schwierig. Eine hohe Monatsmiete wird man in ländlichen Regionen auch nicht verlangen können.

Fazit: Energieeffizient denken

Auch in Zeiten hoher Inflation kann eine Investition in den Immobilienmarkt durchaus Sinn ergeben. Man sollte an das Vorhaben nur mit Bedacht herangehen. Für private Nutzer stellt sich eher ein Eigenbedarf in den Vordergrund. 

Vermieten oder ein zeitnaher Verkauf wirken bei geringen Investitionssummen privater Anleger eher unrentabel. Doch mit steigenden Energiepreisen können die Kosten für Neubau oder Sanierung eines Altbaus bei der Eigennutzung schnell wieder eingefangen werden.

Unternehmen hingegen können von der aktuellen Situation sogar noch profitieren, wenn sie mit Blick auf die Energieeffizienz das Projekt umsetzen. Hohe Energiekosten machen moderne oder sanierte Immobilien besonders nachgefragt und können hohe Renditen erzielen – bei Verkauf und bei Vermietung!

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Walter Temmer kauft Ihre Immobilie – und Sie sparen Geld

9.Aug 2022
5 Minuten zu lesen
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Walter Temmer kauft Ihre Immobilie – und Sie sparen Geld

9.Aug 2022
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Walter Temmer liebt seine Heimat. Das merkt man nicht nur daran, dass er bereits seit über 42 Jahren in seiner Heimatstadt wohnt, sondern auch, weil er bereits über 30 Millionen Euro in Immobilien im Raum Leibnitz investiert hat. Jetzt will er mit ichkaufedeineImmobilie.com auch den Menschen in der Region etwas zurückgeben. Ob und warum man seine Immobilie genau an Walter Temmer verkaufen soll, haben wir nachgefragt.

immobilien.com: Herr Temmer, warum sollte ich Ihnen meine Immobilie anbieten und verkaufen? Ich kann ja auch zu einem Immobilienmakler gehen.

Walter Temmer: Das können Sie, nur ergeben sich dadurch eine Menge Nachteile. Der offensichtlichste: Immobilienmakler verlangen eine Verkaufsprovision, die liegt branchenüblich bei 3,6% des Verkaufspreises. Diese Provision fällt bei mir komplett weg. Makler verlangen außerdem oft einen exklusiven Vertrag, wodurch der Makler die Immobilie ein Jahr lang exklusiv vermarkten darf. Oft ist es dann auch so, dass, selbst wenn der Besitzer aus eigener Kraft einen Käufer findet, die Maklerprovision trotzdem gezahlt werden muss. Das finde ich unverschämt. Es besteht mit einem Makler auch das Risiko, dass er vor Vertragsabschluss verspricht, viele interessierte Käufer zu haben und nachdem der Vertrag abgeschossen wurde, passiert nichts, am Vertrag gebunden ist man jedoch trotzdem. Es kann natürlich sein, dass der Makler die Wahrheit sagt und wirklich einen Käufer hat. Mit dem muss er aber üblicherweise lange verhandeln und dass der potenzielle Käufer eine Bankfinanzierung zusammenbekommt, ist auch nicht garantiert.

immobilien.com: Vor allem nicht in Zeiten wie diesen…

Walter Temmer: Richtig. Wegen neuen Kreditregulierungen brauchen Käufer für einen Kredit 20% Eigenkapital und die monatliche Kreditrate darf maximal 40% des monatlichen Einkommens betragen. Dadurch wird es für Makler viel schwerer, Kunden zu finden, die diese Kriterien für einen Kredit erfüllen. Ich brauche mir über solche Kriterien nicht den Kopf zerbrechen, denn für die meisten Immobilien habe ich das Geld auch ohne Kredit und kann deswegen sofort bezahlen. Wenn gewünscht, sogar in bar. Ich bin also in vielerlei Hinsicht nicht nur die günstigere, sondern auch die sicherere Option.

immobilien.com: Und die Diskreteste. So wie ich das verstehe, muss man seine Immobilie nie inserieren?

Walter Temmer: Absolut. Und hier liegt auch ein weiterer riesiger Pluspunkt. In den meisten Fällen inserieren Makler die Immobilie im Internet, um Käufer zu finden. Besonders am Land, wenn Nachbarn die Immobilie im Internet entdecken, wird schnell herumgeredet: “Der Herr Huber ist schon so blank, dass er sein Haus verkaufen muss. Der verkauft eine Immobilie, die er von seinem Vater geerbt hat. Sein Vater würde sich im Grab umdrehen.“ So wird leider oft herumgeredet. Mit mir gibt es das alles nicht. Der Verkäufer muss seine Immobilie nie inserieren, denn er bietet sie mir ja direkt an.

immobilien.com: Das klingt äußerst unkompliziert. Wie funktioniert der Ablauft im Detail?

Walter Temmer: Dadurch, dass mir der Verkäufer die Immobilie direkt anbietet, ist der Prozess im Vergleich mit einem Immobilienmakler wesentlich unkomplizierter. Es reicht ein Anruf oder eine E-Mail an uns und wenn es zu einem Kauf kommen sollte, erledigen wir danach alles Weitere. Das inkludiert nicht nur den Notar selbst, sondern auch die dazugehörigen Notariatskosten, die wir übernehmen. Neben den 3,6% Maklerprovision, auf die wir ebenso verzichten. Man spart also sozusagen doppelt. Und hat überhaupt kein Risiko. Viele Menschen haben Angst, dass bei so großen Summen etwas schief gehen kann. Man muss nur in der Umgebung oder bei Kunden von mir nachfragen. Ich habe noch nie jemanden übriggelassen, und zahle faire Preise, eben auch, weil ich es mir leisten kann und nicht auf jeden Cent angewiesen bin. Mit etwas Glück und wenn alles passt, können von Besichtigung bis zum Vertragsabschluss und Erhalt des Geldes weniger als 24 Stunden vergehen. Das gibt es mit einem Makler so sicher nicht.

immobilien.com: Wo kaufen Sie Immobilien? In ganz Österreich oder nur in Ihrer Heimatstadt?

Walter Temmer: Grundsätzlich bin ich dazu bereit, mein Geld in ganz Österreich, oder wenn wirklich alles passt, sogar in Deutschland zu investieren. Am liebsten investiere ich aber in meine Heimatstadt Leibnitz und rundherum bis nach Graz, denn ich liebe es hier und möchte die heimische Wirtschaft stärken. Allein in den letzten Jahren habe ich Immobilien im Wert von 30-40 Millionen Euro gekauft und/oder realisiert. Und das ist in Leibnitz, einer Stadt mit knapp 13.000 Einwohnern, das ist schon eine gewaltige Summe. Also, Sie sprachen zu Beginn von einer Immobilie, die Sie mir anbieten möchten, sehen wir sie uns an?

immobilien.com: Das war leider eine hypothetische Frage, ich habe zurzeit leider keine Immobilie zu verkaufen. Aber ich wüsste, wenn ich eine hätte, wem ich sie anbieten würde.

Walter Temmer: Das ist hervorragend, dass Sie das ansprechen. Denn Sie müssen keine Immobilie zu verkaufen haben. Es reicht auch, wenn Sie mir jemanden vermitteln, der eine Immobilie zu verkaufen hat. Denn im Erfolgsfall, wenn ich die vermittelte Immobilie tatsächlich kaufe, zahle ich Ihnen gerne eine ordentliche Vermittlungsprovision. Wenn es sich um ein großes Projekt handelt, kann die Provision dann besonders saftig ausfallen. Eine Kosmetikerin hat mit einem einfachen Anruf sogar über 40.000€ Vermittlungsprovision von mir bekommen.

immobilien.com: Ich werde daran denken. Vielen Dank für das Interview.

Wenn Sie auch eine Immobilie zu verkaufen haben, dann besuchen Sie www.ichkaufedeineimmobilie.com für weitere Infos.

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