Städteranking 2026: Frankfurt wächst am schnellsten, München bleibt für Mieter am teuersten

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Städteranking 2026: Frankfurt wächst am schnellsten, München bleibt für Mieter am teuersten

Das Städteranking für Immobilien und Standortqualität zeigt für 2026 zwei Gewinner: München bleibt der stärkste Standort insgesamt, Frankfurt am Main wächst am schnellsten. Für Wohnungssuchende bedeutet das vor allem eines: Beide Städte bleiben teuer, aus unterschiedlichen Gründen.
Die Rangliste 2026
Das von IW Consult erstellte Ranking untersucht 71 deutsche Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern anhand von über 100 Indikatoren. Im sogenannten Niveauranking, das die aktuelle Standortqualität misst, führt München vor Frankfurt, Stuttgart und Ingolstadt. Im Dynamikranking, das die Entwicklung der vergangenen fünf Jahre bewertet, liegt erstmals Frankfurt vorn, gefolgt von Düsseldorf, Berlin und München.
Frankfurt zieht vorbei
Frankfurt verbessert sich im Niveauranking vom vierten auf den zweiten Platz und löst im Dynamikranking die bisherige Spitzenreiterin Mainz ab, die zuvor vor allem wegen des Impfstoffherstellers Biontech punktete. Im Bereich Wirtschaft des Dynamikrankings erreicht Frankfurt Rang eins, beim Arbeitsmarkt Rang drei.
Das kommunale Steueraufkommen der Stadt wuchs von 2020 bis 2025 stärker als in den übrigen untersuchten Großstädten, IW Consult führt dies auf Finanzbranche, Digitalwirtschaft, Chemieindustrie und den internationalen Flughafen zurück.
München bleibt teuer
München führt das Niveauranking an und belegt bei Arbeitsmarkt, Immobilienmarkt und Lebensqualität jeweils Platz eins, bei Wirtschaft Platz zwei. Die Stadt hat zugleich die höchsten Mieten und Immobilienpreise unter allen untersuchten Großstädten, zudem verursachen Staus in kaum einer anderen Stadt so viel Zeitverlust.
Zusätzlich führt München einen neu geschaffenen KI-Index an, sowohl bei der Dichte von KI-Start-ups als auch bei Stellenausschreibungen mit KI-Bezug. Auf den Plätzen folgen Erlangen mit rund 116.000 Einwohnern, das bei Digitalisierungs-Patentanmeldungen vorn liegt, und Karlsruhe.
Was das für Wohnungssuchende bedeutet
Für Käufer und Mieter in München ändert das Ranking wenig: Die Stadt bleibt trotz Spitzenwerten bei Arbeitsmarkt und Lebensqualität die teuerste Adresse im Vergleich. Auch Trier, Fürth und Karlsruhe legten im Dynamikranking gegenüber dem Vorjahr kräftig zu, um 26, 19 und 18 Plätze. Am Ende der Dynamik-Tabelle stehen Salzgitter, Chemnitz und Wolfsburg.








