BayernLB refinanziert Logistikportfolio mit 586 Millionen Euro: Was das für Investoren bedeutet
5. Nov. 2026
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Foto: ExplorerAtHeart / Pixabay
Die Bayerische Landesbank hat ein Logistikimmobilienportfolio mit einem Volumen von 586 Millionen Euro refinanziert. Beraten wurde die BayernLB dabei von der Wirtschaftskanzlei Noerr. Die Finanzierung betrifft ein Portfolio aus mehreren Objekten mit einer größeren vermietbaren Gesamtfläche.
Das Portfolio
Hinter den refinanzierten Objekten stehen 21 Kreditnehmer mit Sitz in Deutschland und Luxemburg. Die Finanzierung umfasst insgesamt 53 Objekte mit einer vermietbaren Gesamtfläche von 1,13 Millionen Quadratmetern.
Dahinter steht die VGP-Gruppe, die europaweit Logistik- und Gewerbeimmobilien entwickelt und verwaltet. Nach eigenen Angaben verfügt die VGP-Gruppe einschließlich ihrer Joint Ventures über einen Bruttovermögenswert von 8,71 Milliarden Euro.
Grenzüberschreitende Beratung
Die Struktur des Portfolios machte eine Beratung über mehrere Rechtsordnungen hinweg nötig. Zusätzlich zum deutschen Recht mussten die Beteiligten rechtliche Besonderheiten in Luxemburg, Tschechien und Belgien einbeziehen. Das zeigt, wie stark Logistikportfolios in Europa inzwischen länderübergreifend finanziert und gehalten werden.
Größenordnung am Markt
Laut Noerr zählt die Refinanzierung zu den größten Transaktionen dieser Art auf dem deutschen Immobilienmarkt im Jahr 2026. Das Volumen von 586 Millionen Euro bei einer Fläche von 1,13 Millionen Quadratmetern ergibt eine durchschnittliche Finanzierungssumme von rund 518 Euro je Quadratmeter.
Was bleibt
Die Transaktion bündelt ein breit gestreutes Portfolio unter einem gemeinsamen Refinanzierungsrahmen der BayernLB.