Erstes energieautarkes Mehrfamilienhaus in Österreich: Was das für leistbares Wohnen bedeutet

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Erstes energieautarkes Mehrfamilienhaus in Österreich: Was das für leistbares Wohnen bedeutet

In Österreich entsteht derzeit das erste hochgradig energieautarke Mehrfamilienhaus seiner Art. Die Technik dahinter soll künftig dazu beitragen, dass Wohnen trotz schwankender Energiepreise leistbar bleibt. Dahinter steht eine Kooperation zwischen dem Heizungshersteller easyTherm® und der Volkshilfe.
Vertreter der Volkshilfe besuchten das Unternehmen easyTherm® und erhielten dabei Einblicke in dessen Heizungsfertigung und Qualitätsstandards. Beide Organisationen verfolgen nach eigenen Angaben das gemeinsame Ziel, Menschen finanziell zu entlasten und über leistbares Wohnen Lebensqualität zu sichern.
Was steckt hinter der Kooperation von Volkshilfe und easyTherm®?
Die Partnerschaft knüpft an ein Konzept an, das bereits in Deutschland umgesetzt wird: Dort entstehen hochgradig energieautarke Mehrfamilienhäuser, die mehrere Technologien kombinieren. Ein Großteil des Energiebedarfs wird dabei direkt im Gebäude selbst erzeugt, statt von externen Energieversorgern bezogen zu werden.
Zu den eingesetzten Komponenten zählen laut easyTherm® unter anderem:
- Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung am Gebäude.
- Energiespeicher, die überschüssigen Strom zwischenlagern.
- Infrarotheizungen als Heiztechnik in den Wohnungen.
- Pauschalmieten, in denen Energie- und Betriebskosten bereits enthalten sind.
Wie funktioniert ein energieautarkes Mehrfamilienhaus?
Das Prinzip beruht darauf, dass Photovoltaik und Energiespeicher den Strom liefern, den die Infrarotheizungen für die Beheizung der Wohnungen benötigen. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von externen Strom- und Gaspreisen deutlich. In Österreich wird das erste Gebäude dieser Art nach Angaben von easyTherm® derzeit gebaut.
Für Mieter soll das vor allem eines bedeuten: mehr Planbarkeit bei den monatlichen Kosten. Mit Pauschalmieten, die Energie- und Betriebskosten bereits einschließen, sollen Mieter laut easyTherm® gezielt vor steigenden Energiepreisen geschützt werden.
Was bedeutet das für Mieter und das Wohnen in Österreich?
Für den Wohnungsmarkt ist das Modell vor allem dort interessant, wo Energiekosten einen wachsenden Anteil an der monatlichen Belastung ausmachen. Eine Pauschalmiete nimmt Mietern das Risiko stark schwankender Nachzahlungen bei der Betriebskostenabrechnung.
Über das Bauprojekt hinaus engagiert sich easyTherm® nach eigenen Angaben auch sozial: Das Unternehmen verzichtet erneut auf klassische Weihnachtsgeschenke für Kunden und Geschäftspartner. Stattdessen plant easyTherm®, einer Familie in Not eine neue Infrarotheizung bereitzustellen.
Tipps für Mieter und Eigentümer
- Wer eine Pauschalmiete abschließt, sollte prüfen, welche Kostenarten genau eingeschlossen sind.
- Eigentümer können sich bei energieautarken Konzepten vorab über Fördermöglichkeiten für Photovoltaik und Speicher informieren.
- Mieter in Gebäuden mit Infrarotheizung profitieren von stabileren Heizkosten, sollten aber die vertraglichen Details zur Nebenkostenpauschale klären.
- Wer sich für das Projekt in Österreich interessiert, kann den Baufortschritt über das Unternehmen verfolgen.








