Mieten in der Steiermark steigen um 14 Prozent: Was das für Mieter bedeutet

Diese Wohnungsgrößen sind bei Mietern am beliebtesten
Die besten Jobs in Leibnitz – Partl Bau ist ganz vorne dabei
Diese Vorteile bieten Generalunternehmer wie Partl Bau
Mieten in der Steiermark steigen um 14 Prozent: Was das für Mieter bedeutet

In der Steiermark sind die angebotenen Bruttomieten in den ersten neun Monaten 2026 um 14 % gestiegen. Damit verzeichnet Österreichs zweitgrößtes Bundesland den stärksten Anstieg aller Bundesländer. Für Mieter bedeutet das spürbar höhere Kosten bei jeder Neuvermietung.
Die Steiermark verzeichnet den stärksten Mietanstieg des Landes
Österreichweit sind die angebotenen Bruttomieten im selben Zeitraum um 6 % gestiegen, der Median lag bei 16 Euro pro Quadratmeter. Das Angebot an Mietobjekten wuchs im Schnitt um 3 %. Die Steiermark liegt damit mehr als doppelt so hoch wie der Bundesschnitt.
Auch andere Bundesländer legten zu, allerdings deutlich moderater: In Kärnten und Oberösterreich stiegen die Mieten jeweils um 5 %, in Niederösterreich nur leicht, um 3 %, in Salzburg und Vorarlberg um jeweils 2 %. Einzig im Burgenland sanken die Mieten, dort fielen sie im Schnitt um 4 % auf 11,3 Euro pro Quadratmeter.
Wien bleibt teuerstes Bundesland, das Burgenland wird günstiger
Trotz des starken steirischen Anstiegs bleibt Wien mit 22,6 Euro pro Quadratmeter das teuerste Bundesland, wie aus einer Auswertung hervorgeht, über die Kronehit berichtet. Dort zogen die Mieten demnach um 7 % an. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung werden in Wien monatlich rund 1.581 Euro brutto fällig.
In Tirol liegt der Quadratmeterpreis bei 21,7 Euro, in Salzburg bei 20,3 Euro. Die Steiermark rückt mit 14,4 Euro pro Quadratmeter damit zwar noch nicht an die teuersten Länder heran, der Abstand schrumpft aber durch den starken Zuwachs spürbar.
Rechenbeispiel: Was eine 70-Quadratmeter-Wohnung in der Steiermark kostet
Bei diesem Quadratmeterpreis zahlt ein Mieter für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in der Steiermark rund 1.008 Euro brutto im Monat. Vor einem Jahr lag der Vergleichswert rechnerisch noch bei rund 884 Euro. Das entspricht einer Mehrbelastung von etwa 124 Euro im Monat beziehungsweise rund 1.488 Euro im Jahr.
Was der Mietanstieg für den steirischen Wohnungsmarkt bedeutet
Auch beim Bauland zeigt sich eine ähnliche Richtung: Die durchschnittlichen Baugrundstückpreise sind in der Steiermark seit 2018 um 45 % gestiegen, österreichweit um 44 %, wie aus der Immobilienpreisanalyse der steirischen Landesregierung für die Jahre 2019 bis 2023 hervorgeht.
Die Landesregierung veröffentlicht ihre Auswertung auf Bezirksebene für Häuser und Wohnungen sowie auf Bezirks- und Gemeindeebene für Grundstücke. Grundlage sind tatsächliche Käufe von Privathaushalten, nicht nur Angebotspreise.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.








