Heizungsförderung 2027: Was Eigentümer nach dem Förderstopp jetzt wissen müssen

Diese Wohnungsgrößen sind bei Mietern am beliebtesten
Die besten Jobs in Leibnitz – Partl Bau ist ganz vorne dabei
Diese Vorteile bieten Generalunternehmer wie Partl Bau
Heizungsförderung 2027: Was Eigentümer nach dem Förderstopp jetzt wissen müssen

Die Förderung für den Kesseltausch geht ab dem 2. November 2026 in eine neue Runde. Die Bundesregierung hat das Gesamtbudget der Sanierungsoffensive von 360 auf 500 Millionen Euro erhöht, davon sind 179 Millionen Euro für den Heizkesseltausch reserviert. Vorausgegangen war ein Förderstopp, der seit dem 10. Juli 2026 galt, weil das Jahresbudget bereits nach knapp sechs Monaten aufgebraucht war.
Neue Mittel ab November
Vom Gesamtbudget entfallen 321 Millionen Euro auf die thermische Sanierung. Für den Kesseltausch stehen ab November zunächst rund 20 Millionen Euro aus Rückflüssen des Jahres 2026 bereit. Das reguläre Budget für 2027 folgt ab dem 4. Jänner 2027.
Lage in der Steiermark
In der Steiermark sind aktuell 87.110 Haushalte mit einer Ölheizung ausgestattet, das entspricht 19,7 % des gesamten österreichischen Bestandes. Daneben läuft ein eigenes Landesprogramm für Biomasse und Wärmepumpen, das allerdings nur den Ersatz bereits erneuerbarer Anlagen fördert.
Wer also von Biomasse auf Biomasse wechselt, erhält 3.000 Euro vom Land, beim Umstieg auf eine Wärmepumpe sind es 1.500 Euro. Dieses Landesprogramm läuft bis 31. Dezember 2026, am 6. Oktober 2026 waren noch 27 % des 700.000-Euro-Budgets verfügbar.
Warum Kritik laut wird
Verteilt man das reguläre Jahresbudget auf rund 30.000 geplante Tausche, bleiben im Schnitt knapp 6.000 Euro je Anlage übrig. Bei proportionaler Verteilung könnten in der Steiermark damit etwa 6.000 Heizungstausche pro Jahr gefördert werden.
Bei den derzeitigen Fördermengen würde der komplette Austausch der steirischen Ölkessel laut diesen Zahlen rund 15 Jahre dauern.
Was Eigentümer wissen sollten
Wer eine Ölheizung oder Gasheizung tauschen will, ist auf die Bundesförderung angewiesen, da das Land Steiermark ausschließlich den Ersatz bereits erneuerbarer Anlagen bezuschusst. Eigentümer mit bestehender Biomasseheizung oder Wärmepumpe können dagegen zusätzlich auf das Landesprogramm zurückgreifen, solange dessen Budget reicht.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.








