Delegationsreise nach Brüssel: Wie 60 Unternehmen Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken wollen

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Delegationsreise nach Brüssel: Wie 60 Unternehmen Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken wollen

Eine gemeinsame Delegation von Leitbetriebe Austria und dem Verband der Bahnindustrie reiste vom 11. bis 14. Oktober 2026 nach Antwerpen und Brüssel. Dabei ging es um die internationale Konkurrenzfähigkeit europäischer Betriebe, weniger Verwaltungsaufwand und den dauerhaften Erhalt industrieller Produktion sowie technischer Unabhängigkeit in Europa. Der Verband der Bahnindustrie vertritt dabei rund 60 Unternehmen.
Delegation nach Antwerpen und Brüssel
Dabei trafen sich die Teilnehmer mit ranghohen Repräsentanten europäischer Institutionen sowie mit politischen Verantwortlichen und Vertretern aus der Wirtschaft.
Dabei zeigte sich aus Sicht der Teilnehmer die Bedeutung praxisgerechter gesetzlicher Vorgaben, des Abbaus von Doppelregulierungen und effizienterer Entscheidungsprozesse für den europäischen Binnenmarkt.
Forderungen im Positionspapier
Martin Schiefer erarbeitete das Papier, das faire internationale Wettbewerbsbedingungen und eine stärkere Berücksichtigung europäischer Wertschöpfung bei öffentlichen Vergaben fordert. Damit soll zugleich deutlich werden, welche strategische Rolle die Bahnindustrie für die technologische Unabhängigkeit Europas spielt.
Qualität statt nur Preis
Diese Kriterien betreffen nach seiner Darstellung vor allem öffentliche Beschaffungen im Bahn- und Infrastrukturbereich, bei denen europäische Anbieter im internationalen Vergleich oft unter Preisdruck stehen.
Hafen Antwerpen-Brügge als Beispiel
Auf dem Reiseprogramm stand zudem eine Besichtigung des Hafens Antwerpen-Brügge, der nach seiner Größe an zweiter Stelle unter den Seehäfen Europas steht. Der Standort diente den Delegationen als Beispiel dafür, wie europäische Infrastruktur im globalen Wettbewerb bestehen kann.
Parallel dazu brachte Österreich eine Made-in-Europe-Deklaration auf den Weg, die regionale Wertschöpfung bei öffentlichen Investitionen und Beschaffungen stärker berücksichtigen soll.








