Energetische Sanierung im Bestand: Wie 89 % weniger CO2 beim Bodenbelag möglich sind

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Energetische Sanierung im Bestand: Wie 89 % weniger CO2 beim Bodenbelag möglich sind

Bei der energetischen Sanierung von Bestandsimmobilien zählt nicht nur die Fassade oder die Heizung, auch der Bodenbelag beeinflusst die CO₂-Bilanz spürbar. Eine Ökobilanz des schwedischen Instituts IVL im Auftrag des Bodenspezialisten Bona zeigt, dass die Aufarbeitung von Vinylböden bis zu 89 % weniger Emissionen verursacht als ein kompletter Austausch.
Bona präsentiert die Ergebnisse im Rahmen des Klimafestivals 2026 in Berlin und ordnet sie in den Kontext von Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung im Bestand ein.
Wie schneidet die Aufarbeitung bei anderen Belägen ab?
Auch bei Linoleum fällt der Unterschied deutlich aus: Die Aufarbeitung verursacht laut der Ökobilanz 83 % weniger CO₂-Emissionen als der Austausch des Belags. Der Effekt erklärt sich damit, dass der vorhandene Belag erhalten bleibt und keine Neuproduktion erforderlich wird, die bei beiden Materialien mit hohem Ressourcen- und Energieaufwand verbunden ist.
Für Eigentümer von Bestandsimmobilien bedeutet das: Eine ökologische Rendite entsteht bereits durch das Erhalten vorhandener Substanz, nicht erst durch Neubau oder Komplettsanierung. Gerade bei größeren Bestandsobjekten mit viel Bodenfläche kann sich dieser Unterschied in der Gesamtbilanz einer Sanierung bemerkbar machen.
Welche Vorteile bringt der Verzicht auf den Komplettaustausch?
Neben der CO₂-Bilanz spielt bei der Sanierung von Bestandsimmobilien auch die Entsorgung eine Rolle. Durch die Aufarbeitung entsteht deutlich weniger Bauschutt, der sonst abtransportiert und entsorgt werden müsste. Bona bietet dafür eigene Systeme zur Aufarbeitung und Neugestaltung bestehender elastischer Bodenbeläge an, ohne dass ein Austausch nötig ist.
Damit richtet sich das Thema nicht nur an private Eigentümer, sondern auch an Verwalter größerer Bestände, für die Sanierungskosten und Entsorgungsaufwand bei jeder Modernisierung eine Rolle spielen.
- Eigentümer können vor einer Sanierung prüfen lassen, ob bestehende Vinyl- oder Linoleumböden aufgearbeitet statt komplett ausgetauscht werden können.
- Wer sich für die wirtschaftlichen Vorteile langfristiger Nutzungskonzepte interessiert, kann sich beim Fachvortrag von Bona auf dem Klimafestival am 18. November 2026 in Berlin informieren.
- Verwalter größerer Bestände können durch den Verzicht auf den Komplettaustausch Entsorgungsaufwand und Bauschutt reduzieren.








