Vitalheizung: Wann im Altbau keine Infrarotheizung sinnvoll ist
Diese Wohnungsgrößen sind bei Mietern am beliebtesten
Die besten Jobs in Leibnitz – Partl Bau ist ganz vorne dabei
Diese Vorteile bieten Generalunternehmer wie Partl Bau
Vitalheizung: Wann im Altbau keine Infrarotheizung sinnvoll ist
Wer eine ältere Immobilie saniert, muss sich früher oder später für ein neues Heizsystem entscheiden. Eine mögliche Lösung sind elektrische Infrarotheizungen. Sie lassen sich vergleichsweise einfach installieren und raumweise steuern, eignen sich jedoch nicht für jedes Gebäude. Vitalheizung, eine Marke der HARVEY-DACH VertriebsgesmbH. aus Tulbing in Niederösterreich, prüft deshalb nach eigenen Angaben zunächst den energetischen Zustand der Immobilie. Entscheidend sind vor allem Heizwärmebedarf, Heizlast und die zu erwartenden Betriebskosten.
Infrarotheizung im Altbau: Der HWB-Wert liefert die erste Orientierung
Eine wichtige Kennzahl bei der Beurteilung eines Bestandsgebäudes ist der Heizwärmebedarf, kurz HWB. Er wird im Energieausweis in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr angegeben und zeigt, wie hoch der rechnerische Wärmebedarf eines Gebäudes ist. Bei unsanierten Altbauten kann dieser Wert vergleichsweise hoch ausfallen. Gründe dafür sind häufig ungedämmte Außenwände, alte Fenster, Wärmeverluste über das Dach oder eine unzureichend gedämmte oberste Geschoßdecke. Je größer diese Verluste sind, desto mehr Heizenergie muss laufend bereitgestellt werden. Bei Gebäuden mit sehr hohem Heizwärmebedarf empfiehlt Vitalheizung daher, zunächst die thermische Qualität der Immobilie zu verbessern. Maßnahmen wie eine Fassadendämmung, neue Fenster oder die Dämmung von Dach und Geschoßdecken können den Energiebedarf deutlich reduzieren und damit auch die Voraussetzungen für ein neues Heizsystem verändern.
Heizlast im Altbau berechnen statt nur nach Quadratmetern planen
Für die konkrete Dimensionierung einer Heizung reicht der HWB allein nicht aus. Entscheidend ist die Heizlast des jeweiligen Raumes. Dabei spielen neben der Raumgröße unter anderem Fensterflächen, Außenwände, Deckenhöhe und angrenzende unbeheizte Bereiche eine Rolle. Idealerweise stehen dafür ein aktueller Energieausweis und Grundrisspläne zur Verfügung. Fehlen diese Unterlagen, müssen die relevanten Gebäudedaten vor Ort erhoben werden. Vitalheizung berechnet die erforderliche Leistung nach eigenen Angaben für jeden Raum gesondert. Gerade im Altbau kann das entscheidend sein: Zwei gleich große Räume können aufgrund ihrer Lage, Fensterflächen oder Außenwände einen deutlich unterschiedlichen Wärmebedarf haben. Pauschale Quadratmeterangaben sind daher nur eingeschränkt aussagekräftig. Wird eine Heizung zu klein dimensioniert, kann sie an kalten Tagen die gewünschte Raumtemperatur möglicherweise nicht erreichen oder muss über lange Zeit mit hoher Leistung betrieben werden.
Betriebskosten einer Infrarotheizung realistisch vergleichen
Bei der Entscheidung für ein Heizsystem sollte nicht nur der Anschaffungspreis berücksichtigt werden. Mindestens ebenso wichtig sind die laufenden Energiekosten. Eine Infrarotheizung ist eine elektrische Direktheizung. Der Strompreis und der tatsächliche Wärmebedarf des Gebäudes wirken sich daher unmittelbar auf die Betriebskosten aus. Vitalheizung berücksichtigt bei seinen Berechnungen nach eigenen Angaben den individuellen Stromtarif und stellt die erwarteten Kosten bestehenden oder alternativen Heizsystemen gegenüber. Für Eigentümer entsteht dadurch eine realistischere Entscheidungsgrundlage als durch einen reinen Vergleich der Anschaffungskosten. Gerade im Altbau sollten dabei auch andere Heizsysteme berücksichtigt werden. Eine Wärmepumpe nutzt elektrische Energie beispielsweise anders als eine Direktheizung und kann unter geeigneten Voraussetzungen deutlich effizienter arbeiten. Ist sie technisch, baulich oder wirtschaftlich schwer umsetzbar, kann sich die Ausgangslage jedoch verändern.
Infrarotheizung im Bestand: Qualität und Dimensionierung sind entscheidend
Auch bei einer geeigneten Gebäudehülle hängt die Funktion einer Infrarotheizung von mehreren Faktoren ab. Neben der Leistung spielen die Positionierung im Raum, die Regelung und die technische Qualität der Geräte eine Rolle. Infrarotheizungen geben einen wesentlichen Teil ihrer Wärme als Strahlungswärme ab und erwärmen dadurch stärker Oberflächen und Personen im Raum. Damit dieses Prinzip sinnvoll genutzt werden kann, müssen Heizleistung und Montageposition auf den jeweiligen Raum abgestimmt sein. Vitalheizung produziert nach eigenen Angaben in Österreich und gewährt aktuell sieben Jahre Garantie auf seine Heizpaneele. Eigentümer sollten unabhängig vom Hersteller auf nachvollziehbare technische Angaben, Prüfkennzeichnungen, Garantiebedingungen und eine fachgerechte Dimensionierung achten.
Altbau sanieren: Wann eine Infrarotheizung interessanter werden kann
Der energetische Zustand eines Bestandsgebäudes ist nicht unveränderlich. Wird ein Altbau schrittweise saniert, kann sich auch die Eignung verschiedener Heizsysteme verändern. Neue Fenster, eine Fassadendämmung oder die Dämmung von Dach und Geschoßdecken reduzieren Wärmeverluste und senken den Heizbedarf. Nach größeren Sanierungsmaßnahmen sollte deshalb geprüft werden, ob sich die Heizlast des Gebäudes verändert hat. Vitalheizung sieht Infrarotheizungen unter anderem dort als mögliche Lösung, wo einzelne Räume oder Gebäudeteile separat beheizt werden sollen. Das kann etwa bei Arbeitszimmern, Zubauten, Ferienwohnungen, Werkstätten oder anderen nur zeitweise genutzten Bereichen interessant sein. Gerade in Bestandsimmobilien kann die raumweise Steuerung ein Vorteil sein, weil nicht zwangsläufig ein komplett neues wassergeführtes Heizsystem installiert werden muss.
Infrarotheizung mit Photovoltaik: Eigenstrom richtig einordnen
Eine vorhandene Photovoltaikanlage kann die Betriebskosten einer elektrischen Heizung beeinflussen. Selbst erzeugter Strom lässt sich grundsätzlich auch für eine Infrarotheizung nutzen. Die Wirtschaftlichkeit sollte jedoch nicht allein anhand der installierten PV-Leistung beurteilt werden. Der größte Heizbedarf fällt üblicherweise in den Wintermonaten an, also in einer Zeit, in der Photovoltaikanlagen weniger Strom produzieren als im Sommer. Vitalheizung empfiehlt daher, Eigenverbrauch, Stromtarif, Anlagengröße und gegebenenfalls einen vorhandenen Batteriespeicher gemeinsam zu betrachten. Für Eigentümer und Sanierer bleibt damit vor allem eine Frage entscheidend: Passt das Heizsystem tatsächlich zum Gebäude? Gerade bei unsanierten Altbauten mit hohem Wärmebedarf kann es wirtschaftlicher sein, zunächst die Gebäudehülle zu verbessern und erst danach über eine neue Heizung zu entscheiden.
Weitere Informationen zu Produkten und Berechnungsmöglichkeiten finden Interessierte unter www.infrarotheizung.at.
Impressum:
HARVEY-DACH Vertriebsges.m.b.H.
Marke: Vitalheizung
Gewerbestrasse 9
3434 Tulbing
02273700110
office@vitalheizung.com
Website: vitalheizung.com (wird neu aufgebaut)
Online Shop: infrarotheizung.at








